Funktionsbereiche der Ergotherapie - Petra Heitmann in Bremen-Nord

Ziel der Ergotherapie

ist eine zufriedenstellende Ausführung alltäglicher Handlungen und die damit verbundene selbstbestimmte Teilhabe am sozio-kulturellen Leben.

Aufgabe ist die Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen. Neben geeigneten Übungen soll auch der Einsatz von Hilfsmitteln dazu beitragen, dass die Umwelt an die verbleibenden Fähigkeiten angepasst wird und so ein Optimum an Rehabilitation erreicht wird.

Ergotherapeuten beraten, behandeln und fördern Patienten jeden Alters, die durch eine physische oder psychische Erkrankung, durch eine Behinderung oder durch eine Entwicklungsstörung in ihrer Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt bzw. von Einschränkungen bedroht sind. Sie erarbeiten individuelle Behandlungspläne, führen Therapien sowie Maßnahmen der Prävention durch.

Ergotherapie ist in Deutschland ein anerkanntes Heilmittel und wird vom Arzt verordnet als motorisch-funktionelle, psychisch-funktionelle, sensomotorisch-perzeptive Behandlung sowie als Hirnleistungstraining. Ergotherapeuten arbeiten in Praxen oder zum Beispiel innerhalb von sozialen Einrichtungen. Einsatzbereiche sind hauptsächlich die Pädiatrie, Psychiatrie, Geriatrie, Neurologie und Orthopädie.

Handtherapie

Krankheitsbilder:

  • Akute Handfunktionsstörungen (Sehnenscheidenentzündungen, muskuläre Dysbalance, Knochenbrüche u. a.)
  • Chronische Handfunktionsstörungen (Arthritis, Arthrose, Rheuma)
  • Band- und Kapselverletzungen
  • Nervenläsionen und Nervenkompressionssyndrome
  • Verbrennungen
 
Therapieziele und -inhalte:
  • Aktive und passive Mobilisierung von Gelenken und Sehnen
  • Training von Kraft, Geschicklichkeit und Koordination
  • Sensibilitätstraining
  • Spiegeltherapie
  • Hilfsmittelberatung (Schienen, Bandagen)


 

 

Orthopädie
Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie

Krankheitsbilder:

  • Fehlbildungen des Rumpfes, der Arme oder Beine
  • Abnutzungserscheinungen und Erkrankungen der Wirbelsäule und anderer großer Gelenke
  • Entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen
  • Verletzungen der Knochen, Muskeln und Sehnen
  • Lähmungen von Nerven, vor allem der Arme und des Rumpfes
  • Tumore der Knochen, Muskeln oder Nerven
 
Therapieziele und -inhalte:
  • Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Sensibilität
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
  • Beratung und Training zum Gelenkschutz
  • Abhärtung von Amputationsstümpfen und Training mit der Prothese
  • Herstellung von speziellen Hand- und Armschienen
  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, ggf. Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln

 

 

 

Pädiatrie
Für Säuglinge, Kinder und Jugendliche, deren körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung verzögert oder auffällig ist

Krankheitsbilder:

  • Schwierigkeiten in der Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer (z. B. ADS, ADHS)
  • Störungen des Bewegungsapparates und der Bewegungsabläufe
  • Beeinträchtigung in der Wahrnehmung und Verarbeitung von Sinnesreizen
  • Störungen der Fein- und Grobmotorik, die sich beispielsweise im Malen und Schreiben zeigen
  • Verhaltensauffälligkeiten in Form von Angst, Aggressionen, Passivität oder Hyperaktivität

 

Therapieziele und -inhalte:
  • eine größtmögliche Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag, im Kindergarten, in der Schule und im weiteren Umfeld des Kindes
  • Verbesserung der Motorik, Koordination und Wahrnehmung
  • Stärkung der sozialen und emotionalen Fähigkeiten, u.a. der Motivation, der Frustrationstoleranz, der Selbst- sowie Fremdwahrnehmung
  • Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten
  • Erprobung alltagsrelevanter und entwicklungsfördernder Handlungen
  • Vermittlung von Lern- und Arbeitsstrategien
  • Entspannungsverfahren
  • Bewegungsangebote durch spezielle Geräte (wie z.B. besondere Schaukeln)
  • Handwerkliche, gestalterische und spielerische Tätigkeiten
  • Beratung der Angehörigen und anderer Bezugsgruppen
  • Behandlungskonzepte und Methoden:
    • Nach J. Ayres (senso-motorische Integrationstherapie)
    • Affolter Konzept
    •  Bobath-Therapie
    • Marburger Konzentrationstraining
    • Attentioner Training

 

 

 

 

Geriatrie
Ergotherapie in der Geriatrie befasst sich mit altersbedingten Erkrankungen

Krankheitsbilder:

  • Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose
  • Dementielle Erkrankungen wie Morbus Alzheimer
  • Degenerative und rheumatische Erkrankungen
  • Zustand nach Frakturen oder Amputationen

 






Therapieziele und -inhalte:

  • Förderung der motorisch-funktionellen Fähigkeiten für Mobilität und Geschicklichkeit
  • Aktivierung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten, z.B. für eine bessere Orientierung
  • Anleitung zur Selbsthilfe beim Essen und Trinken, bei Körperpflege und Bekleidung, Fortbewegung sowie Kommunikation für größtmögliche Selbständigkeit
  • Beratung – auch der Angehörigen – bei einer Wohnraum- und Hilfsmittelanpassung
  • Begleitung bei Erfahrungen von Veränderungen und Verlust zum Erhalt der psychischen Stabilität

Neurologie
Krankheitsbilder:
  • Schlaganfall
  • Schädel- und Hirnverletzungen
  • Querschnittslähmungen
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Demenz
  • Altersbedingte Verschleißerscheinungen

 

Therapieziele und -inhalte:
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche häusliche und/ oder berufliche Selbständigkeit
  • Beratung für geeignete Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen/ beruflichen Umfeld, auch die Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln
  • Angehörigenberatung
  • Bahnen von physiologischen Bewegungsabläufen zum Erhalt und zur Förderung der sensomotorisch-perzeptiven Möglichkeiten
  • Verbesserung der zentral bedingten Störungen von Grob- und Feinmotorik, Gleichgewichtsfunktionen und Koordination
  • Förderung der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Reaktion und Gedächtnis, um die Handlungskompetenz zu verbessern
  • Entwicklung u. Förderung der sozio-emotionalen Fähigkeiten wie z.B. emotionale Steuerung und Kommunikation

Psychische Erkrankungen, Psychosomatik
Krankheitsbilder:
  • Depressionen und Angststörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Essstörungen
  • Demenz und Alzheimer

 




Therapieziele und -inhalte:
  • Entwicklung, Verbesserung, der Erhalt und die Kompensation von Fähigkeiten des beruflichen, persönlichen und sozialen Lebens wie
  • Motivation, Antrieb, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität, Verantwortung, Selbstfürsorge und Selbständigkeit
  • Stabilisierung und Integration der emotionalen Erlebnisfähigkeit
  • Handlungsplanung, zielgerichtetes Handeln, situationsgerechtes Verhalten sowie sozio-emotionale Kompetenzen und Interaktionsfähigkeiten
  • Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl
  • Stärkung der Ich- Funktionen, Selbst- und Fremdwahrnehmung auch unter Einbeziehung der Körperwahrnehmung
  • Selbständigkeit in der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung
  • Kognitiver/neuropsychologischer Fähigkeiten
  • Belastungserprobung, Vorbereitung auf berufliche Reha oder – Wiedereingliederung

Handtherapie

Krankheitsbilder:

  • Akute Handfunktionsstörungen (Sehnenscheidenentzündungen, muskuläre Dysbalance, Knochenbrüche u. a.)
  • Chronische Handfunktionsstörungen (Arthritis, Arthrose, Rheuma)
  • Band- und Kapselverletzungen
  • Nervenläsionen und Nervenkompressionssyndrome
  • Verbrennungen

 
Therapieziele und -inhalte:

  • Aktive und passive Mobilisierung von Gelenken und Sehnen
  • Training von Kraft, Geschicklichkeit und Koordination
  • Sensibilitätstraining
  • Spiegeltherapie
  • Hilfsmittelberatung (Schienen, Bandagen)

Orthopädie
Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie

Krankheitsbilder:

  • Fehlbildungen des Rumpfes, der Arme oder Beine
  • Abnutzungserscheinungen und Erkrankungen der Wirbelsäule und anderer großer Gelenke
  • Entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen
  • Verletzungen der Knochen, Muskeln und Sehnen
  • Lähmungen von Nerven, vor allem der Arme und des Rumpfes
  • Tumore der Knochen, Muskeln oder Nerven

 
Therapieziele und -inhalte:

  • Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Sensibilität
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
  • Beratung und Training zum Gelenkschutz
  • Abhärtung von Amputationsstümpfen und Training mit der Prothese
  • Herstellung von speziellen Hand- und Armschienen
  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, ggf. Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln

Pädiatrie
Für Säuglinge, Kinder und Jugendliche, deren körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung verzögert oder auffällig ist

Krankheitsbilder:

  •  Schwierigkeiten in der Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer (z. B. ADS, ADHS)
  • Störungen des Bewegungsapparates und der Bewegungsabläufe
  • Beeinträchtigung in der Wahrnehmung und Verarbeitung von Sinnesreizen
  • Störungen der Fein- und Grobmotorik, die sich beispielsweise im Malen und Schreiben zeigen
  • Verhaltensauffälligkeiten in Form von Angst, Aggressionen, Passivität oder Hyperaktivität

 
Therapieziele und -inhalte:

  • eine größtmögliche Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag, im Kindergarten, in der Schule und im weiteren Umfeld des Kindes
  • Verbesserung der Motorik, Koordination und Wahrnehmung
  • Stärkung der sozialen und emotionalen Fähigkeiten, u.a. der Motivation, der Frustrationstoleranz, der Selbst- sowie Fremdwahrnehmung
  • Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten
  • Erprobung alltagsrelevanter und entwicklungsfördernder Handlungen
  • Vermittlung von Lern- und Arbeitsstrategien
  • Entspannungsverfahren
  • Bewegungsangebote durch spezielle Geräte (wie z.B. besondere Schaukeln)
  • Handwerkliche, gestalterische und spielerische Tätigkeiten
  • Beratung der Angehörigen und anderer Bezugsgruppen
  • Behandlungskonzepte und Methoden: Nach J. Ayres (senso-motorische Integrationstherapie), Affolter Konzept, Bobath-Therapie, Marburger Konzentrationstraining, Attentioner Training

Geriatrie
Ergotherapie in der Geriatrie befasst sich mit altersbedingten Erkrankungen

Krankheitsbilder:

  • Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose
  • Dementielle Erkrankungen wie Morbus Alzheimer
  • Degenerative und rheumatische Erkrankungen
  • Zustand nach Frakturen oder Amputationen

 
Therapieziele und -inhalte:

  • Förderung der motorisch-funktionellen Fähigkeiten für Mobilität und Geschicklichkeit
  • Aktivierung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten, z.B. für eine bessere Orientierung
  • Anleitung zur Selbsthilfe beim Essen und Trinken, bei Körperpflege und Bekleidung, Fortbewegung sowie Kommunikation für größtmögliche Selbständigkeit
  • Beratung – auch der Angehörigen – bei einer Wohnraum- und Hilfsmittelanpassung
  • Begleitung bei Erfahrungen von Veränderungen und Verlust zum Erhalt der psychischen Stabilität

Neurologie

Krankheitsbilder:

  • Schlaganfall
  • Schädel- und Hirnverletzungen
  • Querschnittslähmungen
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Demenz
  • Altersbedingte Verschleißerscheinungen

 
Therapieziele und -inhalte:

  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche häusliche und/ oder berufliche Selbständigkeit
  • Beratung für geeignete Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen/ beruflichen Umfeld, auch die Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln
  • Angehörigenberatung
  • Bahnen von physiologischen Bewegungsabläufen zum Erhalt und zur Förderung der sensomotorisch-perzeptiven Möglichkeiten
  • Verbesserung der zentral bedingten Störungen von Grob- und Feinmotorik, Gleichgewichtsfunktionen und Koordination
  • Förderung der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Reaktion und Gedächtnis, um die Handlungskompetenz zu verbessern
  • Entwicklung u. Förderung der sozio-emotionalen Fähigkeiten wie z.B. emotionale Steuerung und Kommunikation

Psychische Erkrankungen, Psychosomatik

Krankheitsbilder:

  • Depressionen und Angststörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Essstörungen
  • Demenz und Alzheimer

 
Therapieziele und -inhalte:

  • Entwicklung, Verbesserung, der Erhalt und die Kompensation von Fähigkeiten des beruflichen, persönlichen und sozialen Lebens wie
  • Motivation, Antrieb, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität, Verantwortung, Selbstfürsorge und Selbständigkeit
  • Stabilisierung und Integration der emotionalen Erlebnisfähigkeit
  • Handlungsplanung, zielgerichtetes Handeln, situationsgerechtes Verhalten sowie sozio-emotionale Kompetenzen und Interaktionsfähigkeiten
  • Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl
  • Stärkung der Ich- Funktionen, Selbst- und Fremdwahrnehmung auch unter Einbeziehung der Körperwahrnehmung
  • Selbständigkeit in der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung
  • Kognitiver/neuropsychologischer Fähigkeiten
  • Belastungserprobung, Vorbereitung auf berufliche Reha oder – Wiedereingliederung

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